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Auszug - Kindertagesstättenbedarfsplanung 2018  

öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Senioren der Samtgemeinde Leinebergland
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Jugend, Soziales und Senioren der Samtgemeinde Leinebergland Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 06.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:00 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Ev.-luth. Kindergarten Gronau (Leine)
Ort: Falkenstr. 8, 31028 Gronau (Leine)
VO/20/16./0220 Kindertagesstättenbedarfsplanung 2018
   
 
Status:öffentlich  
 
Wortprotokoll

 

 

Frau Winnefeld stellt die gefertigte Kindertagesstättenbedarfsplanung vor.

 

Seitens der Ausschussmitglieder schließt sich eine rege Diskussion an.

Angedachte Möglichkeiten, die Umwandlung der Kiga- in Krippenlätze der Villa Kunterbunt in Gronau zu verschieben, kann seitens der  Einrichtungsleitung, Frau Böllert, und auch der Verwaltung nicht mitgetragen werden, da bereits umfangreiche Planungen, Kosten, Antragstellung von Förderanträgen vorgenommen wurden. Außerdem sei es in diesem Jahr möglich, dass kein bereits betreutes Kind die Einrichtung wechseln müsse.

Auch die Schaffung von Notgruppen in bestehenden Einrichtungen wird seitens der Einrichtungsleitungen sehr kritisch gesehen, da  aufgrund einer zu hohen Belastung u.a. durch erhöhte Lärmbelästigung  für die Kinder und das pädagogische Personal keine qualitativ gute Arbeit nicht geleistet werden kann. Die Belastungsgrenze lt. Frau Böllert sei erreicht.

Im Bereich Duingen wird es vorauss. im kommenden Jahr einen Überhang an Plätzen für über Dreijährige geben, welcher auf ein  verändertes Anmeldeverhalten der Eltern zurückzuführen ist. Einige Kinder sind noch gar nicht angemeldet und manche müssen evtl. in eine Sprachfördereinrichtung wechseln. Diese Plätze können als Übergangslösung  bei Inkaufnahme von längeren Fahrtwegen auch Kindern aus dem Gronauer Bereich angeboten werden.

Grundsätzlich spricht sich der Ausschuss für nachhaltige Konzepte aus, die auch langfristig ausreichende Kapazitäten, möglichst wohnortnah, bieten. Hierbei muss jedoch immer berücksichtigt werden, dass vielfältige Veränderungen (Geburtenzahlen, Zu- und Wegzüge, Aufnahme von Flüchtlingskindern, Schuleintrittsalter, gesetzl. Vorgaben, Beitragsfreiheit) sich jedoch oftmals nicht in eine passgenaue Bedarfsanalyse fügen. Fahrtwege werden sich nicht immer ausschließen lassen, müssen aber zumutbar sein.  

 

Rh. Schmidt bittet um Übersendung der gesamten Kindertagesstättenbedarfsplanung, in der auch die Geburtenzahlen nach Wohnorten abgebildet sind.

 

Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Senioren nimmt die schriftlich vorliegenden Erläuterungen der Verwaltung nach kurzer Aussprache zur Kenntnis.